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Kann man keimende Kartoffeln noch essen?

Sollten ihre Kartoffeln im Kühlschrank oder Keller bereits erste Keime gebildet haben, müssen sie diese nicht gleich wegschmeißen. Natürlich sitzt der Schreck, wenn die frisch gekauften Kartoffeln plötzlich Keimstellen zeigen. Doch keine Panik - schauen sie erst einmal genauer hin. Kleine Keimtriebe oder grüne Stellen können meist großzügig abgeschnitten werden und die Kartoffel ist immer noch essbar.

Woran erkenne ich keimende Kartoffeln?

Sollten ihre Kartoffeln jedoch lange, große Triebe oder auffällige grüne Stellen zeigen, dann sollten Sie diese Knollen nicht mehr verwenden. Auch die Knolle selbst kann Aufschluss geben oder sie noch gut ist. Sollte die Knolle runzelig und trocken wirken, dann ist die Keimung bereits fortgeschritten und man sollte die Kartoffel nicht mehr verwenden. Fühlt sich die Knolle jedoch fest und griffig an, sollte man nur noch auf Keimtriebe achte, diese entfernen und kann die Kartoffel bedenkenlos weiterverarbeiten.

Grundsätzlich unterscheiden sich die keimenden Kartoffeln in Licht- und Dunkelkeimer. So zeigen sich bei Kartoffeln, die Licht ausgesetzt sind, kleine dicke Keime, die meist grün bis rötlich erscheinen. Dunkelkeimer erkennt man daran, dass sie in Dunkelheit lange weiße Keime bilden. Durch eine kühle Lagerung bei ca. 4 Grad lässt sich das Auskeimen jedoch verhindern. Lagern die Kartoffeln jedoch in einer Umgebung mit mehr als 10 Grad Celcius, werden sie früher oder später mit Keimen beginnen.

Was passiert mit keimenden Kartoffeln?

Da Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen zählen, enthalten sie die chemische Verbindung Solanin. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Giftstoff mit bitterem Geschmack, welchen die Pflanze selbst produziert um sich vor Fressfeinden und Fäulnis zu schützen. Frische Kartoffeln enthalten einen absolut unbedenklichen Anteil an Solanin von 100 Milligramm pro Kilo. Dieser Anteil steigt jedoch mit dem Keimungsprozess und äußert sich dann in den entstehenden Trieben und grünen Stellen. In der Schale befindet sich auch meist ein höherer Solaninanteil, sodass man die Schale bei älteren Kartoffeln besser nicht mit verzehrt.

Wie kann ich vermeiden, dass meine Kartoffeln keimen?

Entscheidend ist in jedem Fall die richtige Lagerung. Kühl, dunkel und trocken sollten sie auf jeden Fall gelagert werden. Was genau man beachten sollte, haben wir für euch in unserem Artikel "Kartoffel richtig lagern - 6 einfache Tipps" bereits zusammengefasst.

Was muss ich beim Kochen beachten, wenn meine Kartoffeln Keimstellen hatten?

Hat die Kartoffel nur kleine Keimstellen gezeigt, so sollten diese auf jeden Fall großzügig weggeschnitten werden. Ebenso empfiehlt es sich die Kartoffeln zu schälen bzw. ohne Schale zu verarbeiten. Außerdem sollte man das Kochwasser weggießen, welches man für die Kartoffeln verwendet hat und nicht weiterverwenden, da das Solanin beim Kochen ins Wasser übergeht und hitzebeständig ist.

Muss ich keimende Kartoffeln wegschmeißen?

Essen sollten sie stark keimende Kartoffeln auf keinen Fall mehr. Aber saatfähige Kartoffeln können sie relativ simpel wieder in die Erde pflanzen und sich zu Hause selber frische Kartoffeln ziehen.

Tags: Kartoffeln, FAQ
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